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Donnerstag, 17. Dezember 2015

Was lange währt........

.... oder wie heißt das?
Nach unendlichem Probieren, Besprechen, Erklären, Testen, Überdenken und Warten ist es nun endlich fertig - das erste "Benni Blending Board".






Ist vielleicht noch nicht ganz ausgereift, eine Änderung, die auf jeden Fall noch umgesetzt werden muss, steht schon fest.......... aber so ist das nun mal. Manche Fehler oder Unbequemlichkeiten fallen erst auf, wenn man das erste Mal damit arbeitet.
Es war auch gar nicht so einfach, der Schreinerin zu erklären, was ich überhaupt will, aber Jessy war sehr geduldig, hat sich wieder und wieder alles von mir erklären lassen - und ich musste mir einiges von ihr erklären lassen. So kann es gehen, wenn man die (Fach-) Sprache des anderen nicht, bzw nur eingeschränkt versteht.
Um so glücklicher bin ich nun mit dem Ergebnis. Jessy konnte es gut umsetzen und so ist das erste Kardierbrett in der Werkstatt entstanden. 

Ausprobieren musste ich natürlich auch sofort und so habe ich ein paar Röllchen gerollert - weiße Merino in die ich ein paar Fasern eines Stranges reiner Maulbeerseide eingearbeitet habe. Der Strang liegt hier schon länger rum- zum wegtun zu schade, für ein Projekt nicht ausreichend von der Menge er und außerdem fehlten mir die Ideen.



Das Arbeiten mit dem Brett macht total Spaß und mit den ersten "Röllekes" bin ich auch zufrieden.
Habe erst einmal nur ein paar gemacht, die dann auch sofort versponnen. Und was soll ich sagen - das 
Gesponnene gefällt mir richtig gut. Das erste Strängchen trocknet gerade, es muss aber unbedingt noch mehr her - vielleicht entsteht ja was kuscheliges für meine Enkelin.



Hat für mich etwas "winterliches" oder gar "schneeköniginnenhaftes" .........

Hach neeee, wat isset schön.......

Liebe Grüße       Christa



Sonntag, 8. Februar 2015

Ein Blending Board........

.......habe ich mir heute selbst gebastelt.
Den Kardenbelag habe ich mir im Internet bestellt - 30cm lang bei 19cm Breite. Da ich noch eine Unterlage zum Aufkleben benötigte, habe ich beim Besuch im Baumarkt gestern ein Regalbrett aus Kiefernholz erstanden. Ich habe den Kardenbelag nur aufgeklebt, meist wird der äußere Rand zusätzlich angetackert, doch in Anbetracht der Tatsache, dass ich keinen geeigneten Tacker habe, musste ich darauf verzichten. Erstaunlicherweise hält es nur mit der Verklebung aber auch sehr gut.



Für die ersten Versuche habe ich mich für vier verschiedene Fasern in Naturtönen entschieden. Es sind dunkelbraune Welshwolle, graue norwegische Wolle, helle Merino und hellbraune schottische Wolle. Alle fasern sind von der Struktur her sehr verschieden, und es reizte mich auszuprobieren, wie man sie miteinander verarbeiten kann.



Dies sind die ersten Rolags, die sich beim Spinnen als etwas zu fest gerollt erwiesen.




Die folgenden wurden weicher und fluffiger, ließen sich somit auch besser spinnen.



Ja, und das ist das erste Ergebnis. Etwas 150 Gramm sind versponnen - nun heißt es weiter Röllchen basteln....... 
Ich habe die Fasern nicht besonders dünn versponnen und habe vor, es zweifädig zu verzwirnen. Was ich daraus mache, weiß ich noch nicht genau.Gerne würde ich für unsere Katzen eine Höhle stricken und in der Waschmaschine verfilzen. Der Beste meinte allerdings, die Katzen würden meine Mühe eher nicht zu schätzen wissen - schließlich würden sie die Höhle, die zum Kratzbaum gehört, auch nie benutzen........... Da hat er leider Recht, noch nie hat sich eine der beiden in diese Höhle verirrt - sie liegen viel lieber hier auf der Couch bei ihren Menschen.
Vielleicht werden auch Sitzkissen für die Gartenstühle daraus, die könnte ich häkeln und in der WaMa filzen. 
Naja, erstmal schauen, wieviel Garn ich überhaupt produzieren kann. Jedenfalls macht das Rollen und anschließende Verspinnen viel Spaß. Ich habe schon eine Menge Ideen, was ich noch so "rollen" könnte.........

Liebe Grüße       Christa